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Side dutch braid katniss 2018

Date: 14.11.2018, 17:04 / View: 54363

Ein Zopf ist ein, der durch Techniken wie,,, Verzwirbeln oder Zusammenbinden erzeugt wird. Diesen unterschiedlichen Techniken entsprechend lassen sich als grundlegende Zopfarten Flecht-, Knüpf-, Dreh-, Zwirbel- und offene Zöpfe unterscheiden. Ein Zopf ist eine oder Teil einer Frisur.

Frauen und Männer tragen Zopffrisuren seit der Steinzeit (siehe ). Hochblüten mit hoher technischer Komplexität hat das Haarflechten im Altertum und während der Renaissance erlebt. Auch in Teilen des bestehen große Traditionen der Flechtkunst. Während Zopffrisuren in vielen anderen Teilen der Welt traditionell auch von Männern getragen werden, waren sie in Europa seit dem Mittelalter meist eine weibliche Angelegenheit. Im 18. Jahrhundert waren Perücke und Zopf in Europa allerdings die männliche Haartracht schlechthin.

Die dutch technischen Möglichkeiten, einen Zopf zu gestalten, sind äußerst vielfältig. Oft – zum Beispiel bei den nigerianischen Yoruba – wurde und wird diese Kunst von Generation zu Generation überliefert. Im 21. Jahrhundert konnte ein Interesse an Zopffrisuren und an Frisiertechniken zum ersten Mal auch dadurch belebt werden, dass im Internet einschlägige weite Verbreitung gefunden haben.

Inhaltsverzeichnis

Das Wort „Zopf“ leitet sich von zopf ab und bedeutete ursprünglich „Ende“, „Zipfel“, „Haarschopf“ und „Haarbüschel“. Erst im Mittelalter nahm das Wort die Bedeutung der Haarflechte an. Die heutigen Wörter zupfen und Zipfel sind mit Zopf eng verwandt. Das althochdeutsche Wort geht auf das tuppa zurück, das auch dem englischen top („Oberseite“) und dem Topp (oberes Ende eines Mastes) entspricht. Nach einem Umweg über das gelangte es als ein zweites Mal ins Deutsche; Toupet bezeichnete ursprünglich einen Wulst von krausem Haar, der über der Stirn liegt. Daher auch die heutige Bedeutung des Wortes toupieren.

In einem engeren Sinne wird unter einem Zopf oft nur ein Flechtzopf verstanden, insbesondere ein hängender Flechtzopf oder ein Flechtzopf während der Bearbeitung. Sobald ein Zopf festgesteckt oder anderweitig verarbeitet ist, spricht man eher von einem Haarkranz, einem oder einer Hochsteckfrisur als von einer Zopffrisur. Auch Ringellocken, wie z. B. die, werden auf keinen Fall als Zöpfe bezeichnet, obwohl es sich dabei ebenfalls um ornamentale Haarstränge handelt.

Afrika und Vorderasien[ | ]

Zöpfe zählen zu den ältesten der Welt. Beim in der algerischen Sahara entdeckte der französische Ethnologe 1956 eine Felsenmalerei, die aus der Zeit um 3500 v. Chr. stammt und eine stillende Mutter darstellt, die eine Anzahl eingeflochtener Zöpfe trägt. Ebenfalls in sind noch heute die beheimatet, deren Flechtkunst zu den anspruchsvollsten Frisiertechniken zählt, die je entwickelt worden sind. Die Frisuren der Frauen erreichen extreme Komplexität und erfordern stundenlanges Flechten. Die Yoruba verwenden Flecht-, Knüpf- und Bindetechniken; sie selbst unterscheiden Irun Kiko (Strecken des von Natur aus krausen Haares durch Einflechten steifer Fäden),Irun Didi (strammes Flechten zu filigranen Frisuren) und Irun Biba (loses Flechten). Die Art der Frisur gibt vielfältige Auskünfte über die Trägerin, nicht nur über ihr Alter, sondern etwa auch über ihren Beruf, ihren Sozial- und Familienstatus, ihren Glauben und oft sogar über ihre Stimmung.

Flechtfrisuren sind auch in anderen afrikanischen Kulturen weit verbreitet. Bei den zum Beispiel tragen Mädchen ihr Haar traditionell offen, beginnen es aber zu flechten – und zwar öffentlich – wenn sie anzeigen wollen, dass sie heranreifen. Bei den tragen umgekehrt die noch nicht geschlechtsreifen Mädchen lange Haarstränge, die sie mit Ocker einreiben. Bei den wiederum trugen traditionell die männlichen Krieger Dreadlocks, die mit Ton rot gefärbt waren.

Aus Bilddarstellungen ist bekannt, dass Zöpfe bereits im Altertum getragen wurden. So sind aus Zeit idealisierte Darstellungen erhalten, die Frauen mit vielen dicken Zöpfen zeigen. Der wurde mit einem Zopf dargestellt, dessen Ende aufgewickelt ist. Nachgewiesen sind lange geflochtene Zöpfe auch bei den Hochlandbewohnern des. In und in trugen vornehme Männer stattliche geflochtene Bärte. Während die assyrischen Männer ganze Reihen von Zöpfen oder Locken trugen und ihr langes Haar nur hinten offen fallen ließen, steckten Frauen ihr Haar zu Knoten auf.

Auf Darstellungen sieht man Frauen mit Zopffrisuren oder üppigen geflochtenen. Am unteren Ende waren die feinen Zöpfe häufig mit Perlen und anderem Schmuck verziert. Sprachhistoriker vermuten, dass das in gelegentlich dargestellte Wort hnskt „Zopf“ bedeutet. Junge Prinzen, später auch Prinzessinnen, hatten den Kopf bis auf einen Teil des seitlichen Haares meist rasiert; diese „“ wurde geflochten und war das zeitgenössische Symbol der Kindheit. Pharaonen trugen als Ausdruck ihrer Göttlichkeit gelegentlich einen (falschen) geflochtenen. Auch im wurden Bärte sorgfältig verziert und geflochten.

Frühe textliche Erwähnung fanden Zöpfe in der, deren Entstehungsgeschichte bis ins 10. vorchristliche Jahrhundert zurückreicht. So liest man im (16, 13f) die Geschichte des Helden, der seine Geliebte zu täuschen versucht, indem er vorgibt, seine Stärke könne dadurch bezwungen werden, dass jemand seine „sieben Haarflechten“ mit einem Pflock anbindet. Möglicherweise handelt es sich hier um die Beschreibung der assyrischen Haartracht. In (47.2) übersetzt einen Ausdruck, der in deutschen Übersetzungen sonst als „Schleier“ wiedergegeben wird, als „Zopf“, nämlich dort, wo der Prophet der allegorischen Tochter Babel droht, sie werde – als Strafe für die Verfolgung  – ihre (stolzen) Zöpfe entflechten müssen. In der talmudischen Zeit war das Zöpfeflechten bei Frauen weit verbreitet; so ist in der Rabbinerliteratur (Numeri Rabbah, ix) die Rede von einer Ehebrecherin, die sich vom Priester die allzu verführerischen Zöpfe entflechten lassen muss.

  • Haareflechten bei den Yoruba (1977)

  • Ein Mädchen der verdeckt mit ihrer Haartracht das Gesicht.

  • Altägyptische Darstellung einer Zopffrisur

  • Die Totenmaske von Pharao (14. Jh. v. Chr.) zeigt einen kunstvoll geflochtenen Bart.

  • Der -König (38 bis 51 n. Chr.) mit einem aufwendig gestalteten Flechtbart

Europäische Antike[ | ]

In der, der frühesten europäischen Hochkultur, waren lange geflochtene Zöpfe das Kennzeichen verheirateter Frauen. Hoch entwickelt war die Flechtkunst in der, in der die freien Frauen, außer wenn sie in Trauer waren, immer langes Haar trugen; dieses wurde aufwendig und auf sehr vielfältige Weisen frisiert, oft mit geflochtenen Zöpfen, aber auch mit kunstvollen Haarknoten und Hochsteckfrisuren, die mit Bändern gehalten oder mit geschmückt waren. Der ist zu entnehmen, dass auch Männer ihr Haar flochten; so ist das Haar des trojanischen Helden, der im 17. Gesang von erschlagen wird, mit Gold- und Silberfäden durchflochten.

In trugen viele wohlhabende Frauen ihr Haar, um es üppig aussehen zu lassen, in künstlich gelegten Locken. Weithin verbreitet waren Knotenfrisuren wie der oder die Nodus-Frisur (siehe auch: ). Ebenso trugen Frauen jedoch anspruchsvoll geflochtene Frisuren, besonders in der Zeit von 70 bis 200 n. Chr. Bräute und trugen die Seni-crines-Frisur, bei der sechs unabhängig geflochtene Zöpfe zu einem Kranz gewunden wurden. In der Zeit schmückten auch Männer sich häufig mit einem Nackenzopf.

Im trugen beide Geschlechter langes Haar. Bei den Frauen waren Zöpfe weit verbreitet, und die Flechttechniken vielfältig. In seiner Schrift (98 n. Chr.) berichtete, dass bei dem germanischen Stamm der, die westlich der Elbe lebten, die freien Männer einen geflochtenen Haarknoten () trugen. Bei den dagegen trugen die Männer ihr Haar offen, obwohl sich von 1959 an die Freiheit genommen hat, die gallischen immer mit Zöpfen darzustellen.

  • Frauen mit Zöpfen (15. Jahrhundert v. Chr.)

  • , griechische Statue (6. Jahrhundert v. Chr.)

  • Griechische Frauenskulptur, ca. 520–510 v. Chr.

  • ( um 130–176), Ehefrau des römischen Kaisers

  • Suebenknoten des (zwischen 135 und 385 n. Chr.), der 1959 im Großen Moor südlich von entdeckt wurde

Mittelalter und Renaissance[ | ]

Auch die Annahme, dass die Männer der ihr Kopf- oder Barthaar regelmäßig zu Zöpfen flochten, lässt sich weder durch zeitgenössische Texte oder Bilddarstellungen noch durch archäologische Funde belegen.

Im hatte die Frauen gemahnt, sich nicht eitel mit Haarflechten zu schmücken. wird in der neuzeitlichen Malerei häufig mit Haar dargestellt, das offen in den Wellen herabhängt, die für frisch aufgeflochtenes Haar typisch sind. Von ihrem „aufgeflochtenem Haar“ sprach explizit in seinem Sonett Multum Dilexit.

Im christlichen verschwand das weibliche Haar dem Petruswort entsprechend meist unter, Schappel und. Mittelalterliche Bilddarstellungen weiblicher Haartrachten sind selten. Nur junge Mädchen trugen ihr Haar offen. Wenn erwachsene Frauen mit unbedecktem Haar dargestellt wurden, so im Frühmittelalter meist mit hängenden, sehr langen Zöpfen, die oft mit Bändern vollständig umwickelt sind. Vom Hochmittelalter an wurden die Zöpfe hochgesteckt. Auch Männer flochten ihr Haar gelegentlich, so etwa der österreichische Herzog, der den Hängezopf als Sinnbild des von ihm gegründeten trug.

In der erschienen bei den Frauen wieder sehr kunstvolle, aufwendige Frisuren, die oft durch exotische und schwere Hauben ergänzt wurden. Geflochtenes Haar wurde weiterhin hochgesteckt.

Europa: 16. bis 18. Jahrhundert[ | ]

zieht sich am side dutch braid katniss 2018 eigenen Zopf aus dem Sumpf

In der Zeit des trugen manche vornehmen Männer einen hinter dem Ohr geflochtenen dünnen Zopf, der auf die Brust hinabhing und an dessen Ende ein Schmuckobjekt aufgehängt war. Der dänische König (1577–1648) etwa ließ sich so porträtieren.

In Frankreich wurden die großen männlichen seit 1715 von Beutelperücken (perruque à crapaud) abgelöst, bei denen das lange Haar des Trägers hinten in einem Taftbeutel (bourse) eingeschlossen war. In Preußen führte der „Soldatenkönig“ 1713/14 bei seinem Militär eine leichte Perücke ein, bei der das eigene lange Haar der Soldaten nicht in einem Sack steckte, sondern mit einem schwarzen Taftband umwickelt wurde. Die Neuerung sollte verhindern, dass lose fliegendes langes Haar bei der Handhabung der Luntengewehre Feuer fing. Die Träger waren stolz auf ihren Zopf, besonders, wenn er dick und lang war. Ein Jahrhundert später hat sich in seinem populären Lustspiel Zopf und Schwert (1844) über die Zopfpassion Friedrich Wilhelms lustig gemacht. Die Zopfperücke der Soldaten wurde jedoch bald von den Offizieren übernommen und setzte sich schließlich auch in der zivilen Mode durch. Seit den 1760er Jahren war sie überall in Europa weithin verbreitet. Literarische Berühmtheit hat der männliche Zopf dieser Zeit auch durch den legendären erlangt, der sich mitsamt seinem Pferd am eigenen Zopf aus einem Sumpf herausgezogen haben will. Der männliche Zopf war so sehr ein Symbol der Zeit, dass die Architektur der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts noch heute gelegentlich als „“ bezeichnet wird.

Französische Soldaten trugen zur selben Zeit gelegentlich eine Cadenette, das ist eine Frisur, die aus zwei hinter den Ohren geflochtenen Zöpfen und einem Pferdeschwanz besteht, der von zwei weiteren Flechtzöpfen flankiert wird. Unter, der seit 1800 selbst kurzes Haar trug, setzten sich im französischen Militär bald jedoch Kurzhaarschnitte durch. Die anderen europäischen Armeen folgten diesem Vorbild. Auch der preußische wurde, weil er sich als militärisch unzweckmäßig erwies, mit der um 1807 wieder abgeschafft. Darauf spielt der im Deutschen sprichwörtlich gewordene „“ an, der umgangssprachlich Gebräuche bezeichnet, die nicht mehr den Vorstellungen von Modernität entsprechen. Bis weit ins 19. Jahrhundert erhalten geblieben ist die Frisur in der, wo die Matrosen ihre Zöpfe sehr fest flochten und mit Aalhaut überzogen oder mit geteerter Schnur umwickelten. Aus Tüchern, die sie – um eine Beschmutzung durch den Teerzopf zu vermeiden – über die Jacke legten, entwickelte sich der traditionelle. In der Zivilgesellschaft verschwanden Zopf und Perücke im späten 18. Jahrhundert. Als die letzte namhafte Persönlichkeit, die sich mit beidem porträtieren ließ, gilt der junge russische Zarewitsch (1779–1831); das Bild entstand um 1795. z. B. hatte sein Haar bereits seit 1792 offen getragen.

  • Christian IV. von Dänemark (Mitte des 17. Jahrhunderts)

  • Zarewitsch Konstantin Pawlowitsch Romanow (um 1795)

Europa: 19. Jahrhundert bis Gegenwart[ | ]

Von den komplizierten Flechtfrisuren der Renaissance abgesehen, waren Zöpfe, die offen herabfielen oder als Schmuck um den Kopf gelegt wurden, seit dem Mittelalter eher die Haartracht von Bäuerinnen, Mägden und unverheirateten Mädchen als von erwachsenen Frauen höherer Stände. Zu den wenigen namhaften Frauen, die sich in der Neuzeit mit geflochtenem Haar haben porträtieren lassen, zählt die österreichische Kaiserin (1837–1898).

Trotz der Vorliebe des für den bäuerlichen Typ und trotz Slogans wie „Arisch ist der Zopf – jüdisch ist der Bubikopf“ erschienen in der Modefotografie der Zeit nach 1933 nur vereinzelt bezopfte Frauen.

Als Mädchenfrisur kamen Flechtzöpfe erst zu Beginn der 1970er Jahre aus der Mode. Vergleichsweise stark verbreitet waren Flechtfrisuren bei Mädchen und Frauen seitdem noch zur. Im frühen 21. Jahrhundert waren Zöpfe als Haartracht prominenter Frauen so selten geworden, dass, die 2005 erstmals Ministerpräsidentin der wurde, mit ihrer viel Aufmerksamkeit auf sich zog. Bei Schulkindern, besonders bei Jungen, war bereits im späten 20. Jahrhundert als Alternative zur vorübergehend der „“ in Mode, ein dünner, meist geflochtener Zopf, der zu ansonsten kurzem Haar getragen wurde. Piktogramme, die Frauen oder Mädchen darstellen sollen, etwa an Verkehrsampeln, auf Verkehrsschildern oder an Toilettentüren, haben oft Zöpfe als weibliches Merkmal.

Im englischsprachigen Raum hat eine Fülle von privat produzierten Videotutorials auf seit 2005 zu einer starken Verbreitung von traditionellen und neuen Zopffrisuren geführt. In Großbritannien und den USA lancierten Trendsetter wie,,, den „Boho Chic“ (siehe Titelbild), bei dem Zopffrisuren – insbesondere und andere mit fallendem Haar kombinierte Flechtzöpfe – ein wichtiges Stilelement bilden. Auch,,,,, und traten durch auffällige Flechtfrisuren in Erscheinung. Um 2009 kamen Zopffrisuren auch im deutschsprachigen Raum wieder in. In den frühen 2010er Jahren erlangten Zöpfe weitere internationale Aufmerksamkeit durch populäre und -serien wie (2012) und (seit 2011) sowie durch die von Sam McKnight gestalteten Flechtfrisuren, die im Dezember 2012 auf der Herbstshow des Haute-Couture-Unternehmens präsentiert wurden.

  • : Mädchen, die Haare flechtend (1887)

  • Judy Garland im Film The Wizard of Oz (1939)

  • Mädchen in der Bundesrepublik Deutschland (1956)

  • mit traditioneller Flechtfrisur

  • Melissa Gilbert als in der Serie Unsere kleine Farm (1975)

Asien und Amerika[ | ]

In tragen viele Dreadlocks, so genannte Jatas. Junge Mädchen und Frauen tragen in Indien häufig einen langen geflochtenen Nackenzopf. In den wird geflochtenes Haar als einer der Hauptreize der weiblichen Verführung erwähnt. Eine große Flechttradition bestand in der, wo traditionell der Glaube bestand, dass die menschliche Seele ihren Sitz im Haar habe. Aufgeflochten wurde das Haar nur, wenn der Tod sich näherte. In trugen die einen hochgebundenen Pferdeschwanz (), eine Frisur, die heute noch bei üblich ist. Japanische Frauen trugen bis ins späte 20. Jahrhundert vielerlei Arten von Zöpfen (三つ編み, mitsuami); da die Schulordnungen andere Frisuren verboten, blieben insbesondere für Mädchen neben dem nur Zopffrisuren. In China trugen Mädchen traditionell einen gerade geschnittenen und ebenfalls Zöpfe (辮子, biànzi). Bei den flochten sich von Alters her die Männer das Haar. Nachdem sie 1644 erobert und die errichtet hatten, zwangen sie die Männer der unterworfenen, zum Ausdruck ihrer Loyalität ebenfalls diese Frisur zu tragen, bei der die Stirn und die Seiten rasiert, und hinten ein stehengelassen wurde (剃髮易服, tìfà yìfú). Die Han empfanden dies als Demütigung, weil sie sich mit Rücksicht auf die traditionell nie das Haar geschnitten hatten. Der letzte Kaiser,, schnitt seinen Zopf 1912 ab, im selben Jahr, in dem China Republik wurde.

Weit verbreitet waren Zopffrisuren bei vielen nordamerikanischen, wobei sich die Traditionen von Volk zu Volk stark unterschieden. Bei den etwa schmückten junge Mädchen sich mit Spiralzöpfen, während die verheirateten Frauen ihr Haar offen trugen. Bei den trugen die Frauen ihr Haar sehr lang und flochten es häufig in Zöpfe. Bei den trugen die Männer Zöpfe, meistens links und rechts hinter dem Ohr. Die Männer der banden häufig Fellstücke um ihre Zöpfe. Bei den trugen die Frauen kunstvolle Frisuren aus zwei Zöpfen, die Männer dagegen einen großen Zopf, der um den ganzen Kopf herumgelegt war.

Auf entstand in den 1930er Jahren die -Bewegung, eine von den Nachfahren afrikanischer Sklaven getragene christliche Glaubensrichtung, deren Anhänger mit Rücksicht auf das alttestamentliche Haarschneideverbot oftmals Dreadlocks und ungestutzte Bärte tragen.

  • Ein (Kalkutta, 2013)

  • Junge Chinesin (1972)

  • Drei männliche Haartrachten, die während der Qing-Dynastie in China zulässig waren

  • Ein -Indianer (1909)

Offener Zopf

Während im engsten Sinne nur ein Flechtzopf als „Zopf“ bezeichnet wird, bezeichnet der Ausdruck umgangssprachlich oftmals auch Haarstränge, die nur durch ein Gummiband, Zopfspangen oder ähnliches zusammengehalten werden.

Pferdeschwanz Ein am Hinterkopf getragener langer einzelner offener Zopf. Popularität erlangte diese Haartracht unter anderem von Frankreich ausgehend durch, der in den 1950er Jahren zahlreiche Porträts von schuf, auf denen sie immer wieder mit dargestellt ist. Dem männlichen Pferdeschwanz verschafft seit 1976 der Designer öffentliche Aufmerksamkeit. Ihren historischen Vorläufer hat diese Haartracht in den männlichen Perückenfrisuren des 18. Jahrhunderts (siehe ). Ein halber Pferdeschwanz ist ein offener Zopf, der nur aus dem Deckhaar gebunden ist; Haar, das an der unteren Hälfte des Kopfes wurzelt, fällt lose herab. Als weibliche Frisur war der halbe Pferdeschwanz bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert weit verbreitet. Häufig ist er etwa in der Malerei von zu sehen. Rattenschwänze Auch Rattenschwänzchen; englisch stattdessen pigtails oder piggytails („Schweineschwänze“). Zwei hinter den Ohren getragene offene Zöpfe. In Japan tragen junge Frauen, angeregt durch -Figuren wie, Rattenschwänze gelegentlich in Kombination mit zwei -Haarknoten.
  • Picassos Skulptur Sylvette in Rotterdam

  • Pferdeschwanz

  • Halber Pferdeschwanz (Renoir: Mädchen am Klavier, 1892)

  • Mehrteiliger Pferdeschwanz

  • Rattenschwänzchen

Zöpfe können auch dadurch zusammengehalten werden, dass sie mehrfach gebunden oder über eine größere Strecke hinweg mit Bändern oder anderen Materialien eingewickelt werden.

In der einfachsten Form wird ein Pferdeschwanz mit mehreren zusätzlichen Haargummis in gleichmäßigen Abständen gebunden. Insbesondere dicke Haarstränge erhalten durch mehrfaches Binden freilich eine Steifigkeit, die bei hängenden Zöpfen meist nicht erwünscht ist. Eine schmiegsamere Variante ist der Twist around braid, der wie ein Haargummizopf gebunden wird, dessen einzelne Segmente jedoch über das jeweils darüber liegende Segment hindurchgefädelt werden.

  • Haargummizopf

Renoir: Der Zopf (1887)

Grundtechniken des Haarflechtens[ | ]

Durch das Nachwachsen ausgefallener Haare enthält jeder Haarstrang längere und kürzere Haare, wobei die letzteren beim Flechten leicht aus den Gliedern herausfallen. Um den Zusammenhalt der Stränge zu erhöhen, wird insbesondere bei anspruchsvolleren Flechttechniken vielfach oder Haargel verwendet; einfache Alternativen sind das Anfeuchten des Haares oder das Flechten von ungewaschenem Haar, weil auch das natürliche für Kohäsion sorgt. Da Haar leichter zu flechten ist als glattes, wird das Haar manchmal mit dem Lockenstab vorbehandelt. Manche Trägerinnen von Flechtfrisuren klippen sich ins Haar, damit längere Zöpfe geflochten werden können und die Frisur üppiger aussieht.

Das Erscheinungsbild eines Flechtzopfes hängt unter anderem davon ab, ob er stramm oder lose geflochten ist. Ebenso wie Pferdeschwänze sollten Zöpfe jedoch nicht ständig allzu stramm geflochten werden, weil dies langfristig lokalen („Traktionsalopezie“) begünstigen kann. Der verbreitete Glaube, dass Zopffrisuren das beschleunigen, muss vor diesem Hintergrund als urbaner Mythos eingestuft werden.

Das Aussehen eines Zopfes kann auch auf andere Weise modifiziert werden, z. B. durch ungleich starken Zug auf den verschiedenen Strängen, durch eine Kombination von dicken und dünnen Strängen, durch das Einflechten von Bändern oder durch das Flechten von Flechtzöpfen.

Drei- und mehrsträngige Techniken[ | ]

Beim Flechten von dreisträngigen Zöpfen gibt es zwei eng verwandte Grundtechniken. Die erste, weit verbreitete, wird häufig als „englische“ Technik bezeichnet und ergibt auf der Vorderseite ein V-förmiges Muster. Die zweite Technik wird auch als „holländischer Zopf“ bezeichnet und ergibt ein A-förmiges Muster. Bei einfachen Zopffrisuren, etwa bei Hängezöpfen, spielt es keine große Rolle, welche Technik gewählt wird. Zum Tragen kommt die Unterscheidung erst bei kunstvolleren Zopffrisuren. Zöpfe, die nach der „holländischen“ Technik direkt am Kopf entlang geflochten sind, erscheinen etwas erhabener. „Französische“ oder „englische“ Zöpfe liegen hingegen enger am Kopf an. Der Unterschied zwischen einem „englischen“ und einem „französischen“ Zopf liegt ausschließlich im Anfangspunkt des Zopfes: Der englische Zopf beginnt im Nacken und der gesamte Flechtteil schwingt frei, während der französische – ein eingeflochtener Zopf – durch regelmäßiges Aufnehmen von Kopfhaar bereits am Oberkopf beginnt und nur am unteren Ende frei schwingt.

  • Die Teile eines geflochtenen Zopfes: 1. Ansatz, 2. Strang/Strähne, 3. Glied, 4. Gummi, 5. Quaste, 6. lose fliegendes Haar

  • A-Technik

  • A- und V-Technik im Vergleich

  • V-Technik

Entsprechende Verfahren lassen sich mit vier und mehr Strängen durchführen. Die obere Grenze dessen, was eine geübte Person mit bloßen Händen flechten kann, liegt bei etwa neun Strängen.

  • Ein viersträngiger Zopf, geflochten aus drei normalen Strängen und einem feinen Flechtzopf

  • Viersträngige Technik (flach)

  • Viersträngige Technik (rund)

  • Fünfsträngige Technik

Zweisträngige Technik[ | ]

Fischgrätzopf (Ährenzopf) Bei dieser zweisträngigen Technik bleiben die beiden Hauptstränge nebeneinander liegen und werden selbst nicht verflochten, sondern dienen lediglich als Materialressourcen für dünne, abwechselnd nach links und rechts gelegte Stränge, die vom äußeren Rand des einen Hauptstranges entnommen und zum inneren Rand des anderen Hauptstranges geführt werden. Eine Variante ist der invertierte Fischgrätzopf, bei dem die Strähnchen nicht auf der Vorder-, sondern auf der Rückseite der Hauptstränge gekreuzt werden; vorn erscheint infolgedessen kein V-, sondern ein A-Muster. Eine weitere, anspruchsvollere Variante ist der vierseitige Fischgrätzopf, der entsteht, wenn abwechselnd zwei Schläge des normalen und zwei Schläge des invertierten Fischgrätzopfes geflochten werden.
  • Fischgrätzopf

  • Fischgrättechnik

  • Vierseitiger Fischgrätzopf

Hängende Flechtzöpfe[ | ]

Nackenzopf Auch: englischer Zopf, Hängezopf. Ein in V-Technik geflochtener Zopf, der vom Nacken herabhängt. Eine Variante ist der Seitenzopf, der hinter dem Ohrläppchen beginnend geflochten wird und als Blickfang über die Schulter nach vorn herabhängt. Hängezöpfe Wenn zwei Hängezöpfe getragen werden, so werden diese bei säuberlich gescheiteltem Haar meist hinter den Ohrläppchen beginnend geflochten. Filmvorbildern entsprechend werden solche Zöpfe gelegentlich als „-Zöpfe“ bezeichnet, obwohl die Romanvorlage „kurzes, krauses Haar“ hatte. Eine ebenfalls fiktive Trägerin von Zöpfen war das Mädchen aus den. Als Symbol frechen Selbstbewusstseins unsterblich gemacht haben und ihre Illustratorin ihre nach oben gebogenen Zöpfe in ihrem 1945 veröffentlichten Kinderbuch. In den USA hat die Zopffrisur mit ihrer Rolle als Dorothy in dem Film (1939) prominent vertreten, und später Lisa Loring, die in der Fernsehserie (1964/65) das Töchterlein Wednesday Addams spielte, wie auch in der Fernsehserie. Der Wechsel von Doppelzöpfen zum Nackenzopf markiert in vielen Kulturen traditionell den Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenalter. Pixie braids Auch das gesamte Haupthaar kann in kleine Zöpfe geflochten werden. Im Deutschen werden solche Zöpfe häufig unscharf als (englisch für „Zöpfe“) bezeichnet. Im englischen Sprachraum, woher auch der speziellere Ausdruck „Pixie braids“ stammt, wird die Frisur vor allem von afroamerikanischen Frauen und Mädchen getragen. Ein bekannter männlicher Träger ist der britische Sänger. Wenn die Haarstränge so aufgenommen werden, dass an der Kopfhaut regelmäßige (z. B. kästchen- oder rautenförmige) Areale entstehen, so werden die Zöpfe dagegen Box braids genannt. Die fertigen Zöpfe werden entweder mit kurzen, möglichst unsichtbaren, Gummibändern gesichert oder an den Spitzen so erhitzt, dass das Haar zusammenklebt. Wegen des hohen Zeitaufwandes bei der Frisur bleiben Braids zwei bis vier Wochen im Haar. Wenn die Zöpfe zum Teil eingeflochten sind, spricht man nicht von Braids, sondern von.
  • Maskenbildner beim Zopfflechten

  • Frau mit Hängezopf (Sri Lanka)

  • Mädchen mit mehreren Zöpfen (Madagaskar)

  • Pixie braids

Festgesteckte Flechtzöpfe[ | ]

Die Designerin mit einer Schneckenfrisur (1920) Schlaufenzopf Auch „Affenschaukel“ genannt: die einfachste Form eines festgesteckten Flechtzopfs. Bei dieser Frisur, die fast ausschließlich von Mädchen und meist paarweise getragen wird, wird der Zopf nach innen zur Schlinge hochgelegt und die Quaste hinter dem Zopfansatz verborgen und festgesteckt. Kranzzopf Ein Zopf, der als Hängezopf geflochten und anschließend kranzartig um den Kopf herum gelegt und festgesteckt wird, wobei die Quaste gut verborgen wird. Ein traditionelles Beispiel ist der Gretchenzopf, dessen Material zwei stramm geflochtene Hängezöpfe sind, deren Ausgangspunkte hinter den Ohren liegen. Die fertigen Zöpfe werden gegenläufig um den Vorderkopf herumgeführt und hinter dem jeweils anderen Ohr festgesteckt. Für einen klassischen Gretchenzopf wird sehr langes Haar benötigt, das etwa bis zum Nabel reicht. Der Name dieser Doppelkranzfrisur geht auf die in zurück, in der Margarete auftritt, „ihre Zöpfe flechtend und aufbindend“. Im Englischen heißt dieselbe Frisur Heidi braid. Aus mindestens hüftlangem Haar lässt sich eine Bauernkrone flechten, das ist ein einzelner Flechtzopf, der um den gesamten Kopf herumgelegt wird. Wenn der Kranz nicht nah am Haaransatz, sondern weiter am Oberkopf festgesteckt wird, spricht man im Deutschen von einer Zopfkrone oder Gretchenkrone. Wenn das Haar dafür nicht lang genug ist, kann diese Frisur auch werden. Viele moderne Kranzfrisuren werden nicht aus ein oder zwei, sondern aus deutlich mehr Flechtzöpfen zusammengesetzt. Geflochtener Haarknoten Ein Flechtzopf kann zu einem aufgewickelt und festgesteckt werden, wobei ein oder andere Hilfsmittel für stabileren Halt sorgen können. Erwachsene Frauen tragen die Frisur meist am Hinterkopf, während Mädchen oft Haarschnecken tragen. Schneckenfrisuren Das ist eine Variante des Haarknotens, bei dem der Zopf möglichst flach aufwickelt wird, sodass die Spiralstruktur gut erkennbar bleibt. Einige Haarschnecken – etwa die Frisur, die als in dem Film (1977) trug – sind allerdings gar nicht aus Zöpfen gewunden, sondern reine Haarknoten ohne jede Flechttechnik.
  • Mädchen mit Schlaufenzöpfen (Deutschland, 1946)

  • geflochtener Haarknoten

  • Mädchen mit geflochtenen Kranz- und Schneckenfrisuren (Deutschland, 1833)

Eingeflochtene Zöpfe werden meist nah an der Kopfhaut geknüpft.

Eingeflochtene Zöpfe[ | ]

Bei der Anfertigung eingeflochtener Zöpfe werden dem entstehenden Zopf laufend neue Haarstränge zugeführt. Wenn diese Techniken nahe an der Kopfhaut entlanggeführt werden, liegt der Zopf ohne weitere Hilfsmittel fest am Kopf an. Gegenüber einfach geflochtenen Zöpfen bieten diese Techniken daneben den Vorteil, dass selbst relativ kurzes Haar in den Zopf aufgenommen werden kann.

Neben der klassischen französischen bzw. holländischen Technik, bei der dem entstehenden Zopf neue Strähnen zugeführt werden, gibt es Flechttechniken, bei denen aus einem entstehenden Zopf umgekehrt Strähnen abgezweigt werden. Diese zunächst lose herausfallenden Strähnen – im Englischen spricht man von feathers („Federn“) – können anschließend weiter verflochten oder für beliebige andere Zwecke verwendet werden.

Die meisten der folgenden Techniken erfordern eine anspruchsvolle Fingerführung, jedoch keine weiteren Hilfsmittel und können von Geübten grundsätzlich auch am eigenen Haar ausgeführt werden.

  • Das Prinzip eines eingeflochtenen Zopfes

  • Das Prinzip eines Federzopfes

Dreisträngige Techniken[ | ]

Französische Technik Der französische Zopf (tresse française) wird wie ein gewöhnlicher Zopf aus drei Strängen gearbeitet, mit der Besonderheit jedoch, dass jedem Strang, der von der Seite – also von links oder rechts – kommend eingeflochten wird, eine neue Haarsträhne beigegeben wird, die bisher nicht Bestandteil der drei Hauptstränge war. Bei der vollen französischen Technik werden Stränge von links und von rechts eingeflochten. Der Technik liegt die V-Technik zugrunde. Das Überflechten der Stränge hat zur Folge, dass der entstehende Zopf auf dem angrenzenden Haar nicht aufliegt, sondern etwas darin versinkt. Auch vier- und mehrsträngige Zöpfe können eingeflochten werden; ein symmetrisches Erscheinungsbild wird allerdings nur erreicht, wenn man eine ungerade Anzahl von Strängen verwendet. Holländische Technik Als holländischer Zopf wird das Äquivalent der französischen Technik bezeichnet, bei der jeder Strang unter dem zu kreuzenden mittleren Haarstrang hinweggeführt wird (A-Technik). Durch das Unterflechten der Stränge ragt der entstehende Zopf deutlich höher als ein französischer Zopf aus dem benachbarten Haar hervor.
  • Französischer Zopf

  • Holländischer Zopf

  • Französische Technik

  • Holländische Technik

  • Fünfsträngiger Zopf, in holländischer Technik eingeflochten

Halber französischer Zopf und halber holländischer Zopf Bei diesen Varianten der oben genannten Techniken, die meist mehr oder weniger horizontal geführt werden, werden neue Haarstränge nicht von beiden, sondern nur von einer Seite zugeführt. Der Zopf erscheint infolgedessen asymmetrisch. Der halbe französische Zopf wird auch als Lace Braid bezeichnet, insbesondere, wenn er nicht nah an der Kopfhaut ausgeführt wird, sondern dem Zopf laufend Strähnen zugeführt werden, die in weiterer Entfernung wurzeln. Auf diese Weise ist es unter anderem möglich, Zöpfe quer ins fallende Haar einzuflechten.
  • Technik des halben französischen Zopfes

  • Halber französischer Zopf (neue Strähnen nur von oben)

  • Halber holländischer Zopf (neue Strähnen nur von oben)

Zweisträngige Techniken[ | ]

Französische Kordel (French Twist) Eine zweisträngige Technik, bei der die beiden Stränge fortlaufend umeinandergewunden werden. Vor jeder Windung wird jedem Strang jedoch eine neue Strähne aus dem angrenzenden Haar zugeführt. Wenn alles Haar aufgebraucht ist, kann die französische Kordel in einen Kordelzopf übergehen. Eine weit verbreitete Variante ist die halbe französische Kordel (englisch Twist Braid), d. h. eine französische Kordel, dem nur von einer Seite (von oben) neue Strähnen zugeführt werden. Die halbe französische Kordel wird oft als geführt, d. h. um Pony- und anderes Haar, das sonst über Stirn und Schläfen fallen würde, aus dem Gesicht herauszuhalten. Mit etwas Geschick kann die halbe französische Kordel auch als Drehzopf bzw. Rolle geführt werden, sodass sie nicht wie eine Kordel, sondern nahtlos aussieht. Eingeflochtener Fischgrätzopf Auch der lässt sich mit Strähnen flechten, die fortlaufend dem übrigen Haar entnommen werden.
  • Französische Kordel

  • Halbe französische Kordel

  • Eingeflochtener Fischgrätzopf

Eingeflochtene Zöpfe mit Hängezopf oder Haarknoten[ | ]

Klassischer französischer Zopf (Bauernzopf) Ein entweder am Stirnansatz oder am oberen Hinterkopf beginnender, bis in den Nacken geführter französischer Zopf. Der untere Teil, dem keine neuen Strähnen mehr zugeführt werden können, wird wie ein gewöhnlicher Hängezopf gearbeitet. Popularisiert wurde dieser Zopf unter anderem durch, die ihn als in dem Film (2001) trug. Der französische Zopf kann in nahezu beliebiger Führung geflochten und mit einem Hängezopf, einem verborgenen Zopf oder einem Haarknoten abgeschlossen werden. Princess Anne braid Zwei volle französische Zöpfe, die links und rechts am Kopf von der Stirn bis in den Nacken geführt werden und dort in einen Hängezopf (V-Technik) zusammengeflochten werden. Eine Variante, die durch den Film The Hunger Games populär wurde, besteht darin, dass die geflochtenen Enden nicht hängengelassen, sondern zu einem breiten Knoten aufgesteckt werden. Klassischer holländischer Zopf Das Äquivalent des klassischen französischen Zopfes, jedoch in holländischer Technik geflochten. Auch der holländische Zopf kann in zahllosen Formen geführt werden. Bei Teenagern in den USA ist seit 2012 – angeregt durch die von dargestellte Hauptfigur des Films The Hunger Games – der Katniss braid populär, ein von links oben bis rechts unten diagonal um den Kopf geführter holländischer Zopf. Eine weitere Variante ist der Dutch flower braid: ein voller holländischer Zopf, der – an der Stirn beginnend – in einem S-förmigen Bogen bis zum Hinterkopf geführt wird, wo er in einen Zopf übergeht, der zu einer Schnecke aufgewickelt und festgesteckt wird. Cornrows In der holländischen Technik kann auch das gesamte Kopfhaar in viele kleine Zöpfchen geflochten werden. Diese Frisur, die auch Track braids genannt wird, entstand in Afrika und in der Karibik. In der afroamerikanischen Community fanden seit den frühen 1970er Jahren Verbreitung; zu den Trendsettern hatte gehört, die in der Öffentlichkeit damals wiederholt mit delikaten Flechttechniken auftrat. Auch Männer trugen die Frisur, darunter beispielsweise. Zur Popularisierung von Cornrows bei nicht-afrikanischstämmigen Trägerinnen trug u. a. die Schauspielerin bei, die mit dieser Frisur 1979 in dem Film zu sehen war. Seither sind auch andere weiße Prominente beiderlei Geschlechts mit Cornrows in Erscheinung getreten. Cornrows können in nahezu beliebiger Führung und sogar über Kreuz geflochten werden. Wegen des hohen Zeitaufwands beim Flechten werden sie etwa zwei Wochen lang getragen.
  • Klassischer französischer Zopf („Bauernzopf“)

  • Princess Anne braid

  • Klassischer holländischer Zopf

  • Dutch flower braid

  • Französische Kordel, die in einen Kordelzopf mündet

  • Mann mit Cornrows

Kopfnahe Führung mit verborgenem Zopfende[ | ]

Haarbandzopf Auch Side crown braid, Side french braid: Ein meist in französischer Technik geflochtener Zopf, der an der Stirn entlang oder quer über den Vorderkopf geführt wird, um dort einen Akzent zu setzen und um zu verhindern, dass Haar ins Gesicht fällt. In den USA wurde diese Frisur in jüngerer Zeit von popularisiert. Wasserfallzopf Eine Variante des französischen Zopfes, die kranzförmig von Schläfe zu Schläfe um den Hinterkopf herumgeflochten wird. Ähnlich wie beim französischen Zopf werden von beiden Seiten (wegen der horizontalen Führung: von oben und von unten) laufend neue Stränge hinzugeführt. Jedoch wird für jeden Strang, der von unten aufgenommen wird, ein anderer fallengelassen. Ein Teil des Haares fällt dadurch – durch den Zopfkranz in gleichmäßige Bündel gelegt – offen herab. Bei Bedarf können auch beidseitig Federn abgezweigt werden. Eine einfachere Variante ist der Waterfall Twist, bei dem zwei Haarstränge laufend umeinandergewunden werden, wobei durch jede Windung eine dem übrigen, fallenden Haar entnommene Strähne geführt wird. Haarkranz, Krönchenfrisur Dies ist ein holländischer Zopf, der bei ungescheiteltem Haar wie ein Kranz um den gesamten Kopf herumgeflochten wird. Im Englischen wird die Frisur Dutch Crown Braid, Milkmaid Braid („Milchmädchenzopf“) oder Halo Braid („Heiligenschein-Zopf“) genannt. Eine Variante ist der Spiral Braid, der vom oberen Hinterkopf ausgehend spiralförmig etwa dreimal um den ganzen Kopf herumgeflochten wird.
  • Wasserfallzopf

  • Technik des Wasserfallzopfes

  • Eingeflochtener Haarkranz

  • Spiral Braid

  • Starburst Crown Braid

Führung an einem anderen Zopf[ | ]

Beflochtener Pferdeschwanz Pferdeschwänze können auf vielfältige Weise mit halben oder ganzen französischen oder holländischen Zöpfen beflochten werden. Zweilagiger Zopf (Stacked Braid) Für den mehrlagigen Zopf – das ist ein fallender Flechtzopf, dem ein zweiter Zopf aufgeflochten wird – braucht man sehr kräftiges Haar. Um auf einen Hängezopf einen französischen Zopf aufzuflechten, wird der Basiszopf in V-Technik geflochten, an jedem Glied jedoch eine Strähne („Feder“) entnommen. Im zweiten Schritt wird aus den Federn ein (schmalerer) holländischer Zopf geflochten, der direkt auf dem breiteren ersten Zopf aufliegt. Möglich ist es auch, auf den Basiszopf eine französische Kordel oder einen Fischgrätzopf aufzuflechten. Verbundene Zöpfe Zwei parallel geführte Hängezöpfe können miteinander verbunden werden, indem die Glieder des zweiten Zopfes direkt mit denen des ersten verschlungen werden. Eine zweite mögliche Technik besteht darin, aus dem ersten Zopf „Federn“ abzuzweigen, die in den zweiten eingeflochten werden. Weitaus einfacher ist es, Flechtzöpfe mit Haarnadeln aneinanderzustecken.
  • Pferdeschwanz mit spiraligem Lace braid

  • Pferdeschwanz, in den ein halber holländischer Zopf geflochten ist

  • Stacked Braid

  • Verschlungene Zöpfe

  • Im unteren, hängenden Teil dieser Frisur wurde an einen in V-Technik geflochtenen Federzopf links und rechts je ein halber holländischer Zopf angeflochten.

Führung im fallenden Haar[ | ]

Lace braided bangs Bei dieser modernen Technik wird ein halber französischer Zopf in einiger Entfernung von der Kopfhaut so ins fallende Haar geflochten, dass der Zopf den unteren Abschluss des fallenden Haares bildet. Lace Braids können auch für Hochsteckfrisuren verwendet werden.
  • Lace Braid

  • Mermaid Braid

Gewobenes Haar

Verwandte Techniken[ | ]

Eine dem Flechten nah verwandte Technik ist das Haarweben. Dabei entstehen nicht Zöpfe, sondern flächen- oder reliefhafte Strukturen. Vom vier- und mehrsträngigen Flechten, das nur mit den Händen durchgeführt wird, unterscheidet das Haarweben sich durch den Gebrauch eines speziellen Werkzeugs.

Modifikationen am Flechtzopf[ | ]

Das Erscheinungsbild eines Zopfes kann nach dem Flechten weiter modifiziert werden. Weit verbreitet ist z. B. ein nachträgliches Lockern oder Zerzausen. Hier einige weitere Techniken:

Pancake braid Ein frei geflochtener oder eingeflochtener Zopf, dessen Glieder nachträglich gelockert und flachgedrückt werden. Der Zopf erscheint dadurch breiter und flächenhafter. Voraussetzung ist, dass der Zopf von vornherein locker geflochten ist. Gestauchte Zöpfe Ein Snake braid oder Snake in the tree braid entsteht, wenn in einem gewöhnlichen dreisträngigen Hängezopf ein Strang stramm vom Kopf weggezogen wird, während die beiden anderen Stränge zum Kopf hin gestaucht werden. Die Technik eignet sich bei kleineren Zöpfen, die in der Frisur einen Akzent bilden sollen. Dieselbe Modifikation ist auch mit einem viersträngigen Zopf möglich. Bow braid Ein stramm geflochtener voller oder halber französischer Zopf, in den mit einer Haarnadel nachträglich Strähnen aus dem benachbarten Haar schlaufenförmig so hindurchgezogen werden, dass der Eindruck von Schleifen entsteht. Benähte Zöpfe Besonders bei der Rekonstruktion mittelalterlicher Flechtfrisuren werden mit einer groben Stick- oder Stopfnadel oft Schleifen, Schnüre und ähnliches in die Zopffrisur eingefädelt.
  • Pancake Braid; durch die nachträgliche Modifikation erscheint der Zopf extra breit

  • Snake Braid

Umknoteter Pferdeschwanz

Gelegentlich werden in der Frisierkunst verwendet. Mit dem von Haarsträhnen können ornamentale Elemente geschaffen werden; häufig werden damit Pferdeschwänze geschmückt. Ebenso können Strukturen geknüpft werden, die geflochtenen oder eingeflochtenen Zöpfen nachempfunden sind. Selbst können verwendet werden; sie werden mit bloßen Fingern geknüpft.

  • Mit dieser Knüpftechnik kann z. B. ein Pferdeschwanz verziert werden.

  • Knüpftechnik, die einen eingeknoteten Zopf liefert

  • Diese Häkel-Technik ergibt ebenfalls einen eingeknoteten Zopf.

Gedrehtes Haar

Da gezwirnte Haarsträhnen dazu neigen, in ihren Ursprungszustand zurückzukehren, müssen sie entweder paarig geführt oder festgesteckt werden.

Kordelzopf Dieser Zopf, der engl. Rope braid genannt wird, besteht aus zwei Haarsträngen, die, während sie umeinander gewunden werden, in gleiche Richtungen aufgedreht (gezwirnt) werden. Diese Technik ist relativ einfach auszuführen, jedoch weniger stabil als ein geflochtener Zopf. Afrikanischstämmige Frauen verwenden diese Technik, um das gesamte Kopfhaar in viele feine Zöpfe aufzudrehen (Micro Twists, Senegalese Twists). Ebenso eignet sie sich jedoch für komplexere Frisuren. Alternativer zweisträngiger Zopf Bei dieser wenig bekannten Technik, die einen Zopf mit gewollt unregelmäßigem, geflochtenem Aussehen ergibt, werden zwei Stränge einige Zentimeter weit gegenläufig gezwirnt und schließlich zusammengelegt. Der vereinigte Strang wird so geteilt, dass zwei neue Stränge entstehen; diese werden wiederum gezwirnt usw. Falscher Fischgrätzopf Dieser aus zwei gegenläufig verzwirnten Strängen bestehende Zopf ähnelt einem Fischgrätzopf, ist aber viel einfacher anzufertigen. Die beiden Stränge werden mit Haarnadeln zusammengehalten.
  • Kordelzopf

  • Senegalese twists

  • Zweisträngiger Zopf (alternative Technik)

  • alternative Technik

  • Falscher Fischgrätzopf

Flip Hängende Zöpfe, wie Pferdeschwänze oder Nackenzöpfe, können „geflippt“ werden. Bei dieser Technik wird der mit einem Gummi locker zusammengebundene Zopf durch den hinter dem Gummi liegenden Zopfansatz gezogen. Auch komplexere Frisuren mit mehrfachen Flips sind möglich. Umwickelter Pferdeschwanz Wenn das Haargummi verborgen werden soll, kann der Zopfansatz mit einer dünnen Haarsträhne umwickelt werden. Befestigt wird diese entweder mit einer verborgenen Haarnadel, oder sie wird mit einem Werkzeug durch das Gummi hindurch in den Pferdeschwanz gezogen. Der Pferdeschwanzansatz kann auch mit einem Flechtzopf umwickelt werden.

Für die Gestaltung eines Zopfansatzes bestehen daneben auch weitaus komplexere Möglichkeiten.

  • Flip

  • Umwickelter Pferdeschwanz

(auch kurz Dreads oder Filzlocken) werden durch die Verzwirbelung und anschließende Verfilzung der Haare zusammengehalten. Das Wort drückt im Englischen ursprünglich Abscheu aus (dread = Furcht, Grausen) – ein Verfilzen des Haares war als Folge nachlässiger Haarpflege bekannt. Noch im 19. Jahrhundert nahmen Ärzte an, das Verfilzen des Kopfhaares („“) sei ein schwerwiegendes gesundheitliches Problem. Im 20. Jahrhundert erfuhr das Wort Dreadlocks einen und wird seitdem rein deskriptiv verwendet. Dreadlocks sind in vielen Kulturen verbreitet; innerhalb des deutschen Sprachraums ist diese Haartracht vor allem durch die jamaikanischen geläufig.

  • Mann mit Dreadlocks

  • Frau mit Dreadlocks

  • Kurze Dreadlocks

1. Kamm, 2. Bürste, 3. Stielkamm, 4. Fädler, 5. Haarklammern, 6. Haarnadeln, 7. Haarclips, 8. transparente Haargummis, 9. umwobene Haargummis, 10. Haarschmuck

Zu den Hilfsmitteln, die bei der Anfertigung von Zöpfen verwendet werden, zählen und, mit denen das gesamte Kopfhaar von Knoten befreit und geglättet wird. Besonders bei Kindern empfiehlt sich die Verwendung einer großen (Spezial-) Bürste mit möglichst vielen elastischen Borsten. Die Spitze eines Stielkammes kann verwendet werden, um Stränge, die geflochten werden sollen, sauber vom übrigen Haar zu scheiteln. Mit Haarclips wird Haar, mit dem gerade nicht gearbeitet wird, aus dem Arbeitsfeld herausgehalten.

Haargummis halten an Pferde- und Rattenschwänzen den Zopfansatz. An geflochtenen, geknoteten und gedrehten Zöpfen halten sie das gearbeitete Werk zusammen. Umwobene Haargummis sind reißfester als nicht ummantelte und können, weil sie sich nicht am Haar festbeißen, später leichter entfernt werden. Ein weiteres Kriterium für die Wahl der Gummiart ist das gewünschte Aussehen. Zum Binden von Zöpfen werden auch vielfältige dekorative Elemente wie z. B. Zopfspangen eingesetzt.

Mit Haarklammern und Haarnadeln werden Haarkränze, Knoten, Schnecken und Ähnliches festgesteckt und zusammengehalten. Haarklammern werden aber auch verwendet, um widerspenstige Strähnen in einen Zopf zurückzustecken. Das Fädelwerkzeug kann vielfältig eingesetzt werden; unter anderem erleichtert es die Anfertigung eines. Ebenso kann es jedoch zum oder zum Verbergen von Strähnen verwendet werden, die beim Flechten vielleicht vergessen worden sind.

Manche empfinden Zöpfe als starkes erotisches Stimulans. Am häufigsten wird in diesem Zusammenhang der straff und möglichst von der Stirn bis in den Nacken geflochtene genannt.

Bereits im älteren Schrifttum ist vereinzelt von Fetischisten die Rede, die, um in den Besitz des begehrten Objekts zu gelangen, weibliche Zöpfe abschnitten. So schildert etwa der Schweizer Psychiater den Fall eines Berliner Zopfabschneiders aus dem Jahre 1906, bei dem 31 Zöpfe gefunden wurden. Um ein tieferes Verständnis des Haarfetischismus hatte sich bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert bemüht.

In der dagegen beschäftigen Autoren sich mit Zopfabschneidern bis heute. Einschlägiges Interesse hat z. B. eine Episode in Roman erregt. hatte in (1913) das Haarabschneiden als symbolische gedeutet. Einige Autoren sind ihm später darin gefolgt und haben im Zopf einen gesehen. Andere wiederum interpretierten Zöpfe als Symbol der und das Entflechten bzw. Abschneiden des Zopfes als Symbol der Defloration.

In der Mathematik gibt es das Gebiet der sogenannten, auf dem sich vor allem der Hamburger Mathematiker hervorgetan hat. Die entscheidende Idee ist dabei, dass Zöpfe umeinander herum gewunden werden können, wodurch sich einerseits die strukturelle Vielfalt der Systeme und andererseits die Möglichkeiten zur mathematischen Beschreibung der Zusammenhänge ergeben. Das Gebiet hat ferner Anwendungen in der Physik der (z. B. sog. „Flusslinien“) bzw. in den „“-Zuständen der.

Deutsch

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Englisch

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  • Thomas Hardy: Great Braids! The New Way to Exciting Hairstyles. Sterling, 1997,. 
  – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen   – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • , deutschsprachige Bild- und Videoanleitungen
  • , englischsprachige Seiten mit einer Vielzahl von Flechttechniken
  • englischsprachige Seite mit ungewöhnlichen Flechtfrisuren
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  118. Beim Starburst crown braid wird am Oberkopf zunächst ein Pferdeschwanz gebunden. In den Kranz, der in französischer Technik geflochten wird, werden nach und nach Strähnen eingearbeitet, die aus dem Pferdeschwanz entnommen werden; das Ergebnis ist eine Kranzfrisur, die oben in eine sternförmige Struktur übergeht. Abgerufen am 14. Oktober 2013.  ; Abgerufen am 14. Oktober 2013.  ; Abgerufen am 14. Oktober 2013.  (Variation)
  119. Beispiele für spiralförmige Führung: Abgerufen am 14. Oktober 2013. ; Abgerufen am 14. Oktober 2013. ; Abgerufen am 14. Oktober 2013.  (Variante); Beispiele für gerade Führung: Abgerufen am 14. Oktober 2013. , Abgerufen am 14. Oktober 2013. , Abgerufen am 14. Oktober 2013. , Abgerufen am 14. Oktober 2013. ; Beispiel für das Flechten eines vollen französischen Zopfes: Abgerufen am 14. Oktober 2013. 
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  127. Der Mermaid oder Rib-cage braid ist ein in französischer Technik geflochtener dünner Zopf am Hinterkopf, in den in regelmäßigen Abständen vom Haar in Gesichts- und Halsnähe Strähnen eingeflochten werden. Die fertige Frisur ist dem Schwanz einer Meerjungfrau nachempfunden. Abgerufen am 14. Oktober 2013. , Abgerufen am 14. Oktober 2013. , Abgerufen am 14. Oktober 2013. ; Abgerufen am 14. Oktober 2013.  (deutsche Anleitung). Die Frisur kann auch an einen Wasserfallzopf angeflochten werden Abgerufen am 14. Oktober 2013. ; Abgerufen am 14. Oktober 2013. 
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  138. Wenn in jeder Runde zusätzliches Haar aufgenommen wird, kann der Strang über viele Runden geknüpft werden.
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